Professur für Bildungssoziologie


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Rebecca Jung

Bild von Rebecca JungM.A., Lehrbeauftragte

 

Rebecca Jung studierte Soziologie, Psychologie und Öffentliches Recht an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Lausanne und Salamanca. Im Fach Soziologie beschäftigte sie sich insbesondere mit den Themen Individualisierung und Globalisierung, Familie, Kindheit, Jugend und Vertrauen. Nach Abschluss ihres Magisterstudiums 2008 − mit einer Magisterarbeit zu den «Gesellschaftliche[n] Bedingungen für die Entstehung von Vertrauen bei Kindern und Jugendlichen» − war sie als freiberufliche Mitarbeiterin an einem Weiterbildungsinstitut in Freiburg tätig, wo sie als Dozentin in die Grundlagen des Projektmanagements einführte und als Ansprechpartnerin für das Programm «Lebenslanges Lernen» der Europäischen Union verschiedene Projekte vorbereitete. 2010 absolvierte sie eine sechsmonatige Vollzeitweiterbildung zur Systemischen Familien-Sozialtherapeutin.

Seit dem Herbstsemester 2011 arbeitet Rebecca Jung an der Professur für Bildungssoziologie der Pädagogischen Hochschule n/w, zunächst als Lehrbeauftragte, zwischen dem Herbstsemester 2012 und dem Frühlingssemester 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und seit dem Herbstsemester 2017 erneut als Lehrbeauftragte. Mit der Ausbildung von zukünftigen Lehrpersonen kehrte sie in einer ganz praxisorientierten Hinsicht zu ihren Studienthemen zurück, um den Blick jedoch auf die Bildungssoziologie zu richten und den Studierenden einen Blick aus soziologischer Perspektive auf das künftige Tätigkeitsfeld zu ermöglichen.

Schwerpunktmässig ist sie in der Lehre tätig, sowohl auf der Vorschul-/Unterstufe und Primarstufe (bis einschliesslich Frühlingssemester 2017) als auch auf der Sekundarstufe I und II. Die Lehrveranstaltungen sind folgenden Themenfeldern gewidmet und im Einzelnen der weiter unten stehenden Auflistung zu entnehmen:

  •  Institutionalisierung von Bildung
  •  Wandel der Bildungs- und Lebensverläufe
  •  Soziale Ungleichheit und Bildungsungleichheiten
  •  Institutionelle Ordnungen, Bildungsorganisationen und Ungleichheits(re)produktion
  •  Strukturelle Kopplung zwischen Beschäftigungssystem und (Berufs-)Bildungssystem
  •  Geschlecht im Kontext von Gesellschaft, Bildung und Schule

Im Rahmen eines zukünftigen Dissertationsprojektes möchte Rebecca Jung einen weiteren thematischen Schwerpunkt im Bereich Bildungssoziologie entwickeln und in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Vertrauen in Bildungsorganisationen oder Fragen des 'Lebenslangen Lernens' eingehender betrachten.

Neben der Lehrtätigkeit gehören ebenfalls Übersetzungsarbeiten zu ihren Aufgaben − ein Bereich, in welchem sie ihrer Leidenschaft für Fremdsprachen (u.a. Englisch, Französisch und Spanisch) Ausdruck verleihen kann. Für den im Juni 2014 in Basel durchgeführten Kongress «Organizing Education. Sociological Approaches, Analyses and Findings.» übernahm sie auch die Verantwortung für die englischsprachige Kommunikation und inhaltliche Gestaltung der Internetseite.

Mitgliedschaften

Swiss Sociological Association: Sociology of Education Research Network

Tagungsbeiträge

  • Forschungstag der Pädagogischen Hochschule n/w, 27.11.2015, zu «Schulische Norm und der Umgang mit Differenz. Herausforderungen für Schule und Unterricht»: Vortrag im Rahmen des Workshops «Formen, Funktionen und Folgen von Differenzierung in Unterricht, Schule und Bildungssystem: Resultate und Konzepte der forschungsbasierten erziehungswissenschaftlichen Ausbildung im Institut Sekundarstufe»

Lehrveranstaltungen (seit HS 2011)
Vorschul-/Unterstufe sowie Primarstufe (bis einschliesslich Frühlingssemester 2017)

  • Schule und Bildung aus soziologischer Perspektive.
  • Schule und Bildung zwischen formalem Gleichheitsanspruch und faktischen Bildungsungleichheiten: Betrachtung eines Spannungsverhältnisses aus soziologischer Perspektive.
  • Die Institutionalisierung von Bildung und ihre Bedeutung im Lebensverlauf: Ein Blick aus soziologischer Perspektive.
  • Die Bildungsexpansion aus soziologischer Perspektive: Folgen für Chancengleichheit und Lebensverlauf.
  • Geschlecht im Kontext von Gesellschaft, Bildung und Schule: Betrachtungen aus soziologischer Perspektive.

Sekundarstufe I

  • Berufliche nachobligatorische Ausbildungen - Chancen, Risiken und Veränderungen. Die Institution der Berufsbildung aus soziologischer Perspektive.
  • Entgrenzte Arbeit, entgrenzte Bildung? Die Institution der Berufsbildung aus soziologischer Perspektive. Entgrenzte Arbeit. Entgrenzte Bildung? Schule und Berufsbildung aus soziologischer Perspektive.
  • Bildungsungleichheiten beim Übertritt von der Sekundarstufe I in die nachobligatorische Ausbildung. Ein Blick aus soziologischer Perspektive.

Sekundarstufe II

  • Bildung für Eliten - Bildung von Eliten? Die Mittelschulen (ab FS 2015: Maturitätsschulen) aus soziologischer Perspektive.
  • Die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht als Teil des professionellen Selbstverständnisses von Lehrpersonen. (Forschungswerkstatt)
  • Wandel der Arbeitswelt und dessen Folgen für die nachobligatorischen Bildungswege. Ein Blick aus soziologischer Perspektive.
  • Geschlecht im Kontext von Gesellschaft, Bildung und Schule: Betrachtungen aus soziologischer Perspektive.

 

Kontakt:
Rebecca Jung, M.A.
Professur Bildungssoziologie
Pädagogische Hochschule Nordwestschweiz
Institut Sekundarstufe I und II
Campus Muttenz
Hofackerstrasse 30
CH-4132 Basel-Muttenz
Tel +41 61 228 50 06
E-Mail: rebecca.jung@fhnw.ch



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