Professur für Bildungssoziologie


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Peter Trübner

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Prof. Dr., Lehrbeauftragter


Peter Trübner studierte Soziologie, Psychologie, Philosophie und Politikwissenschaften in Frankfurt und Berlin. Er war bis zu seiner Emeritierung an der Professur Bildungssoziologie der Pädagogischen Hochschule n/w im Frühjahr 2016 Dozent für Bildungssoziologie und Lehrbeauftragter des Instituts für Soziologie der Universität Basel. Mit seinen Berufserfahrungen als Soziologe und Psychotherapeut legte er den Schwerpunkt seiner Lehre an der PH darauf, Entwicklungen in der Schule wie auch die multiplen Anforderungen an Lehrpersonen in ihrer historischen Bedingtheit zu verstehen

 

Lehre, Praxisbegleitung und Betreuung

Praxisbegleitung an der Pädagogischen Hochschule mit Schulbesuchen, als Leiter von Praxisreflexionsseminaren und als Mentor, der die Professionalisierung der Studierenden in der zweiten Hälfte des Studiums begleitet.

Betreuung von Bachelorarbeiten an den Instituten Vorschul- und Unterstufe und Primarstufe der PH n/w und von Masterarbeiten in Soziologie am Institut Sekundarstufe der PH n/w sowie von Bachelor- und Masterarbeiten am Institut für Soziologie der Universität Basel.

Bis zur Emeritierung 2016: Lehre an der Pädagogischen Hochschule n/w mit den Schwerpunkten: „Schule und Bildung aus soziologischer Perspektive" und „Vom Umgang der Schule mit migrationsbedingter Heterogenität - Soziologische Perspektiven auf das Zustandekommen von Bildungsungleichheiten nach Ethnie und Nationalität."

 

Forschungserfahrungen

Berlin 1974 als Forschungsprojekt im Soziologiestudium

  • Das Verhältnis des Berliner Soziologiestudiums zum Beruf. Evaluation der Berufslaufbahnen der Soziologie Studienabgänger seit 1966.

Berlin 1979 - 86 Forschungsarbeiten zur Drogenabhängigkeit Jugendlicher als Leiter des Therapiezentrums Release und im Auftrag des Senators für Familie Jugend und Sport als Koordinator der Berliner Drogenarbeit

  • Therapeutischer Strafvollzug oder Therapie statt Strafe. Rahmenbedingungen zur Therapie von ehemals süchtigen Straftätern.
  • Suizid oder Zufall. Evaluation der sozialen Hintergründe von Drogentoten, die an einer Überdosis gestorben sind.
  • Nachsorge von Therapieabsolventen. Angebote und Bedürfnisse der Drogentherapieeinrichtungen der Stadt Berlin.
  • Gesellschaftliche und individuelle Hintergründe der Heroinsucht

Solothurn 1988 - 1992 in der Gemeinwesen Arbeit der Stadt Solothurn

  • Angebote der Suchtprävention in der Stadt Solothurn
  • Integration von Migranten durch Ausländervereine in der Stadt Solothurn
  • Jugendarbeit im Kanton Solothurn.

Basel 1998 - 2003 an der Fachhochschule für Soziale Arbeit beider Basel

  • Soziale Arbeit im Kinderspital Basel Stadt
  • Gewalt unter Jugendlichen in der Freien Strasse Basel
  • Sozialarbeit im Krankenhaus

Bern 2001 - 2003 Lehrerinnen und Lehrerausbildung der Universität Bern

  • Einführung in quantitative und qualitative pädagogische Forschung. Betreuung von Forschungsprojekten der Studierenden. Aufbau des Studienmoduls und Umsetzung zusammen mit Prof. Dr. Ursula Streckeisen.

Liestal 2003 - 2010 Pädagogische Hochschule der FHNW (zuerst HPSA-BB)

  • Evaluation der Unterrichtsqualität und Entwicklung der Flexiblen Ausbildung der PH-FHNW
  • Untersuchung der ICTS Koordinatoren Ausbildungen in der Nordwestschweiz
  • Entwicklung der Lernstrategien von Studierenden im computerbasiertem und Präsenz Unterricht

Basel 2007 - 2010 Soziologisches Institut der Universität Basel

  • Jugendkulturen in der Schweiz
  • Integration von Migrantenkindern im Zentrum für Brückenangebote am Schulhaus Klingenthal in Basel Stadt.